Gesucht, Gefunden & Geblieben  – wie ich durch die AKTIVOLI-FreiwilligenBörse zum ALSTERBERG kam

2013 auf der AKTIVOLI-FreiwilligenBörse hat es gefunkt – zwischen mir und dem ALSTERBERG.
Inzwischen habe ich aber die Seiten gewechselt: Ich bin nicht mehr Besucherin, sondern stehe am Stand des Freundeskreises Pflegeheim Alsterberg e.V. und versuche, weitere Ehrenamtliche für uns zu gewinnen.


Damals war ich gerade in Rente gegangen, befand mich in einer Stimmung des Umbruchs und war auf der Suche nach neuen Kontakten. Über das Hamburger Spendenparlament erfuhr ich von der AKTIVOLI-FreiwilligenBörse. Bei denen war ich vorher schon aktiv und die sind ja auch immer auf der AKTIVOLI dabei. Da bin ich also hin und war zunächst gleichermaßen erschlagen und fasziniert von der Atmosphäre dort. Ich war vorher auch noch nie in der beeindruckenden Handelskammer gewesen. Ich hab mir einen Aussteller-Katalog, das Börsenblatt, geschnappt, mich erstmal orientiert und bin dann losgelaufen. Zufällig bin ich am Stand des Freundeskreis Pflegeheim Alsterberg e.V. gelandet und stehen geblieben, um mir die Metaplanwand anzusehen. Da bin ich sofort von Gudrun „angeschnackt“ worden – ganz so wie ich das inzwischen am Stand auch mache: Menschen bleiben stehen und dann fängst du ein Gespräch an. So bin ich beim Freundeskreis Pflegeheim Alsterberg e.V. gelandet und hängen geblieben. Gudrun ist inzwischen meine beste Freundin.


Nun bin seit 8 Jahren beim Freundeskreis Pflegeheim Alsterberg freiwillig engagiert und fühle mich gut aufgehoben, eingebunden und vor allen Dingen gewertschätzt – auch seitens der Einrichtung PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG, die das unter anderem durch ein jährliches Ehrenamtstreffen zeigt. Wir sind ein ganz kunterbunter Haufen, das gefällt mir so sehr. Da prallen natürlich manchmal unterschiedliche Meinungen aufeinander, aber das gehört dazu. Besonders liegen mir die Tanzveranstaltungen am Herzen, die wir für die Bewohner organisieren – und auf die wir Corona-bedingt schon so lange verzichten müssen.

 

Ich fühle ich mich durch mein freiwilliges Engagement auf eine Art produktiver – also sinnvoller produktiv, als in den Jahren, in denen ich gearbeitet habe. Ich habe schon immer einen sozialen Tick gehabt. Menschen zu unterstützen, ihnen helfen zu können, ihre Freude auf der Tanzfläche zu sehen, das gibt mir sehr viel und macht mich zufrieden. Das ist doch eine Win-Win Situation!

 

Wenn man von etwas überzeugt ist, dann kann man den Menschen in die Augen schauen und berichten. Man erzählt dann keinen Schmu. Das ist so toll! Und die AKTIVOLI-FreiwilligenBörse ist eine geniale Möglichkeit: Es gibt in Hamburg so viele ehrenamtlich interessierte Menschen. Auf der AKTIVOLI kann man viele von Ihnen treffen und mit den verschiedensten Menschen ins Gespräch kommen – und sie ggf. auch für den ALSTERBERG begeistern und gewinnen.

Brigitte Rollwagen (2. von rechts)

Mein Ehrenamt in der Coronapandemie

Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen, ich bin Gudrun Kühn und seit über 10 Jahren ehrenamtlich am Alsterberg tätig.

 

Am Anfang hatte ich keinerlei Erfahrungen mit pflegebedürftigen Menschen, ich bin durch die sehr gute Begleitung im Heim in die Aufgabe hineingewachsen.  Erste Erfahrungen sammelte ich in der  Einzelbetreuung von Bewohnerinnen. Inzwischen bin ich im Vorstand des Freundeskreises die Protokollführerin, engagiere mich bei Veranstaltungen wie Bingo und Bowling, lese vor und begleite den Tanznachmittag.


Seit etlichen Jahren vertrete ich als Heimfürsprecherin die Belange der Bewohner. Die „Arbeit“ am Alsterberg ist inzwischen ein fester Bestandteil meines Lebens geworden, den ich nicht mehr missen möchte.Und dann kam Corona, fast alles änderte sich. Die Heime durften im Frühjahr nicht mehr betreten werden. Meine Gedanken waren bei den Bewohnern/innen, wie geht es Ihnen und, was kann ich trotzdem tun? Nach dem ersten Schock fanden sich zum Glück ein paar Möglichkeiten:
   
Telefonieren
Ich habe in meiner Eigenschaft als Heimfürsprecherin Bewohner/innen angerufen. Die meisten freuten sich über den Anruf und es entstanden schöne Gespräche. Am Erstaunlichsten war für mich die Tatsache, dass die Bewohner/innen durchweg nicht traurig oder verbittert waren, sondern großes Verständnis für die Einschränkungen zeigten. Oft hörte ich Sätze wie, „wir haben im Krieg sehr viel Schlimmeres erlebt, wir sind hier gut versorgt und es geschieht zu unserem Schutz“.

 

Einkäufe
Ich habe in dieser Zeit, wo auch die Bewohner/innen das Heim nicht verlassen konnten für einige von ihnen eingekauft. Mehrmals in der Woche habe ich Wünsche abgearbeitet und manchmal auch vor Ort noch Aufträge bekommen. Die Einkäufe habe ich dann an der Eingangstür beim Personal abgegeben. Mir hat dieser Liebesdienst sehr viel Spaß gemacht, zumal das Wetter meist mitspielte und ich mit dem Fahrrad ins Heim fahren konnte. Das war dann gleich ein kleiner Ausflug.

 

Stoffbeutel für „Die Hamburger Tafel e. V.“
Der Freundeskreis ist durch einen Aufruf der Organisation „Der Hafen Hilft e.V.“ darauf aufmerksam geworden, dass die „Hamburger Tafel e.V.“ Stoffbeutel für die Verteilung von Lebensmitteln benötigte, weil eine Essenausgabe an Bedürftige nicht mehr zulässig war. Da traf es sich gut, dass Bewohner/innen zur Vermeidung von Plastikmüll Jutebeutel eigenhändig bedruckt hatten, um diese zu verkaufen. Das klappte dann schneller als gedacht: Kurzerhand erwarben zwei vom Freundeskreis alle vorhandenen Beutel, und ich durfte diese als dritte im Bunde zur „Hamburger Tafel“ bringen. Eine echte Win-win-Situation!

 

Im Sommer wurden die Corona-Bestimmungen etwas gelockert, sodass in mein
Ehrenamt wieder ein wenig Normalität einkehrte. Wie froh war ich und hoffte auf ein Ende der Einschränkungen. Weit gefehlt, Corona hat uns wieder fest im Griff.
Aber ein Impfstoff gibt Hoffnung, dass dieser Albtraum irgendwann beendet ist.

"Fasse Dich kurz!" - Der Freundeskreis-Vorstand geht neue Wege in der Corona-Zeit

Seit 1 Jahr nun schon leben wir mit der Corona-Pandemie. Anfangs dachten wir ja noch, es würde ein Geschehen fernab von uns in China sein und bleiben. Aber in einer vernetzten Welt mussten wir alle sehr bald lernen, dass ein kleines, gemeines Virus keine Grenzen kennt, geschweige denn diese akzeptiert.


Über viele Wochen war es dem Vorstand des Freundeskreises von daher nicht möglich, sich in vertrauter Runde am Alsterberg zu treffen. Zwar sind wir ein eingeschworenes Team - aber sieben Vorstandsmitglieder bedeutet... sieben Haushalte. Was also tun? Die Sitzungen ausfallen lassen? Das kam für uns nicht in Frage. Ausgerechnet mir als technisch Tiefbegabtem kam da die Aufgabe zu, an einer Lösung zu arbeiten.


Ich fand sie in der Möglichkeit, anstelle von monatlichen Vorstandssitzungen am Alsterberg eine Telefonkonferenz durchzuführen. Ein solcher Dienst wird von Telefonanbietern bereitgestellt - und erfreut sich zurzeit aus gegebenem Anlass großer Beliebtheit. Alle Vorstandsmitglieder sitzen zu Hause am Telefon, wählen sich mit einer Telefonnummer und einer PIN ein - und schon sind wir alle in einem Telefonkonferenz-Raum zusammen. Und dann gilt das gute alte Motto, das manche noch aus der Zeit der gelben Telefonzellen kennen, da stand es immer auf einem Schildchen:


"Fass Dich kurz!". Denn tatsächlich ist die Zeit immer recht begrenzt und es ist auch durchaus anstrengend, so lange am Telefon zu "hängen".


Zudem müssen alle gut die Ohren spitzen, damit man niemandem ins Wort fällt oder alle auf einmal reden. Inzwischen haben wir aber gute Erfahrungen damit gemacht. So können wir wichtige Beschlüsse fassen, so z.B. in der letzten Konferenz, wo wir Drittmittel beantragen wollen und dass die Clowns jetzt für die kommenden Monate öfter an den Alsterberg kommen, weil Lachen hilft, diese merkwürdige Zeit besser zu überstehen.


Und wer weiß - vielleicht gelingt uns im Vorstand noch ein "Upgrade" und wir machen künftig Video-Konferenzen ;-)


Pastor Tobias Götting

 

Seele baumeln lassen am „Elbstrand“

Wenn Sie unsere Website aufmerksam verfolgen, kennen Sie vielleicht den Artikel über unsere Illusionsmalereien „Mitten im Alsterdorfer Heim auf einen Kaffee an der Alster“


Diese wunderschönen handgemachten Malereien kommen sehr gut bei allen Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und auch den Besuchern und Gästen an.


Da ist es nicht verwunderlich, dass alle unsere Wohnbereiche diese schöne Kunst erhalten sollen.
Letztes Jahr haben wir angefangen für ein neues Bild den „Elbstrand“ - mit all den Kränen, Schiffen, Fluss und Sand und Steinen – Spenden zu sammeln.


Die sehr erfreuliche Summe von 1500,-€ haben wir nun schon zusammen. Das ist großartig und dafür gilt unser herzlicher Dank den großzügigen Spendern.


Nun fehlen uns immer noch ca. 1.500 €, um das Projekt zu realisieren. Das wollen wir auch auf jeden Fall dazu steuern, aber nun drängt uns ein bisschen die Zeit, da wir das Bild bis Oktober 2021 fertig stellen müssen.


Daher würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns noch einmal unterstützen können, damit wir noch einen Teil der Summe schneller zusammenbekommen.


Der ganze Freundeskreis, alle Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen würden sich riesig freuen, wenn es klappt.


DANKE

 

 

Falls Sie Spenden möchten, bitte zweckgebunden mit dem Stichwort „Elbstrand“.

 

So könnte es aussehen

Aktiv bei der AKTIVOLI

Der Pandemie-bedingte Lockdown zwingt zwar leider nahezu alle unsere Kontakte zu den Bewohnern und die liebgewonnenen gemeinsamen Veranstaltungen in die Knie, nicht aber unseren Aktionismus.

 

Am 14. Februar 2021 findet – wie jedes Jahr seit 22 Jahren – wieder die Freiwilligenbörse AKTIVOLI statt, bei der gemeinnützige Organisationen und Vereine sich präsentieren um ehrenamtlich interessierte Menschen zu gewinnen. Natürlich geht das dieses Jahr aus genannten Gründen nicht in live , aber der Veranstalter der AKTIVOLI bietet eine virtuelle Plattform an, auf der sich die einzelnen Anbieter mit einem eigens angelegten Profil online darstellen können.


Und natürlich ist der Freundeskreis auch wieder dabei! Schließlich haben wir schon einige Ehrenamtliche für den Alsterberg über die AKTIVOLI gewonnen.

 

Das ist für uns neues Terrain, aber man wird dadurch ja nicht dümmer.

 

Das tolle ist, dass diese Plattform auch nach der AKTIVOLI bis Ende August 2021 bestehen bleibt und wir unser Profil beliebig anpassen / aktualisieren können. Was für eine Chance! Wir sind gespannt!

Wie war das noch mit dem Motto:

 

AKTIV am ALSTERBERG!

 

Schaut doch mal virtuell vorbei:

schenkt der Freundeskreis den Bewohnern schöne Aufmerksamkeiten zu Weihnachten.
Bisher haben uns die Pflegemitarbeiter immer individuelle Tipps gegeben, was jeder ganz persönlich gebrauchen kann. Das kam immer sehr gut an und löste Freude und Überraschungen aus.
Dieses Jahr hatte Wohnbereichsleiterin Andrea Kirchhoff aber eine „leuchtende“ Idee, die wir sofort aufgegriffen haben. Jeder Bewohner erhält ein Nachtlicht für mehr Sicherheit und zur besseren Orientierung, falls man mal im Dunkeln aufstehen muss.
Damit allen ein friedlich leuchtendes Weihnachten!!!

 

Birte Mucke

Alle Jahre wieder…

Freundeskreis Pflegeheim Alsterberg unterstützt Weihnachtsbasar auf Rädern

In diesem besonderen Jahr erfindet man ja ständig neue Dinge, um weiterzumachen. Leider musste auch unser beliebter Weihnachtsbasar am ALSTERBERG ausfallen. Da haben wir kurzerhand einen großen Wagen angeschafft und sind damit an allen vier Adventsfreitagen auf den Wohnbereichen unterwegs gewesen, um so den Bewohner*innen ein eigenes Einkaufserlebnis zu ermöglichen.


Viele unserer ehrenamtlichen Helfer*innen haben uns tolle Artikel als Spende gegeben: Hannelore ihre Kipferl, Marlies ihre Topflappen und selbst kreierten Fühldecken, Frau Hinz-Granzow hochwertige Weihnachtsnaschis, Tilly lieferte Weihnachtsschmuck, Brigitte backte Lebkuchenmännchen und spendete weitere schöne Kleinigkeiten. Silvia sammelte mit ihren Kolleginnen zusammen Punkte im Supermarkt und schenkte uns die dafür erhaltenen Stofftiere. Der Freundeskreis und liebe Angehörige haben uns Buchspenden gegeben. Um das Angebot noch vielfältiger zu gestalten, hat uns unsere Helferin Gisela Damwijk noch Schmucksachen und Fensterbilder zum Verkauf angeboten.


Wir selbst haben mit unserer Inselgruppe wieder Stofftaschen bemalt und Schlüsselbretter gebastelt. Unsere Direktorin Frau Rachowitz hat unermüdlich gestrickt, wobei sehr schöne Socken entstanden sind. Unsere Kolleg*innen Sirbislava Bunge und Mario Döpke haben mit Bewohner*innen zusammen Gestecke gebastelt. Herr Zsorzs aus der Sozialen Betreuung hat Kuschelkissen „organisiert“ – wir haben nicht nach der Quelle gefragt ?


Mit dieser – zugegebenermaßen etwas putzigen Zusammenstellung – zogen wir los. Advent, Advent…

Alles für den guten Zweck: Wir möchten auch im nächsten Jahr regelmäßig die Clown*innen von Clowns im Einsatz e.V. bei uns begrüßen. Das ganze Jahr über haben sie mit kreativen Ideen ihr Programm bei uns draußen aufrecht gehalten und so für viel Frohsinn gesorgt. Nun im Winter haben sie den Kontakt durch eine neue Variante erweitert und kommen jetzt digital übers Tablett zu uns. Großartig. So bleibt uns im Winter auch diese Freude erhalten.

 

Einen herzlichen Dank an die lieben Spenderinnen und Spender!

 

Birte Mucke

Richtig Gute Nachrichten

Das Qwiek.up, ist angekommen. Ein audiovisuelles Erlebnis
Am Alsterberg wird bald "gequiekt"!

 

Ja, Sie haben richtig gelesen. Wobei ... genau genommen wird "geqwiekt".
Was ist denn das...?

 

Bei einem „Qwiek up“ handelt es sich um eine Art Projektor, der im großen Format Bilder an die Wand projiziert und dies auch mit entsprechender Musik unterlegen kann. Dieser innovative Projektor kann sowohl in der Gruppenarbeit Anwendung finden, um eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen, als auch für einzelne Bewohnerinnen und Bewohner eingesetzt und entsprechend programmiert werden.


Besonders gut ist der Projektor dafür geeignet, Menschen mit Demenz Begegnungen und Momente mit vertrauten Bildern und Musiken aus ihrer Biographie zu schaffen und so entweder für Anregung und Mobilität zu sorgen, oder in anderen Moment Ruhe und Geborgenheit zu vermitteln, je nach Einsatz der Bilder und Musiken.


Am Alsterberg haben wir schon eine ganze Zeit von einer solchen Möglichkeit geträumt. Und der Dezember ist ja ein Monat, in dem manchmal sogar Träume wahr werden! Die Anschaffung des "Qwiek" würde der Freundeskreis Alsterberg nicht stemmen können, das war uns lange schon klar. Also haben wir wieder einmal einen Antrag beim Bezirksamt auf "bezirkliche Sondermittel" gestellt. Und zu unserer großen Freude haben die Fraktionen der Bezirksversammlung ihn positiv entschieden!


Dafür sagen wir im Namen aller, die bald durch das "Qwiek up" Freude und eine ganz auf sie persönlich zugeschnittene, wohltuende Atmosphäre erleben können, von ganzem Herzen Dank.

 

Für den Vorstand des Freundeskreises: Pastor Tobias Götting

Vielen Dank, liebe Spender!

Der Freundeskreis bedankt sich für Ihre Unterstützung

Eine Zuwendung der Homann-Stiftung ermöglichte uns die künstlerische Gestaltung des Flures im Demenzbereich in Form von Illusionsmalerei.

 

Eine Weiterfinanzierung der Musiktherapeutin im Wachkomabereich ist sichergestellt durch entsprechende Unterstützung des Hamburger Spendenparlaments.

 

Für die Anschaffung der Tover-Tafel (Spiele für Menschen mit Demenz) erhielten wir eine Zuwendung des MOPO-Stadtteilpreises.

 

Von der Deutschen Hilfsgemeinschaft erhielten wir Mittel, um die Ausstattung des Therapieraumes im Demenz-Bereich voranzutreiben.

 

Die Bußgeldstelle der Justizbehörde bewilligte uns einen Betrag, der für die Finanzierung eines weiteren Illusionsbildes eingesetzt wird. Für diese Wandmalerei „Elbstrand“ werden auch die 1.085,- Euro verwendet, die von Angehörigen der Bewohner dafür gespendet wurden. Weitere Aktionen werden folgen, um die dann noch fehlende Summe von insgesamt 6.000,- Euro zusammen zu kriegen.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt einem langjährig engagierten Mitglied im Freundeskreis (will bescheiden im Hintergrund bleiben): Ihm liegen unsere beliebten Clowns so sehr am Herzen, dass es anlässlich einer Feier für dieses Projekt sammelte. Es kamen 1.300 Euro zusammen! Dadurch ist die Finanzierung der Clowns für etliche Monate gesichert und sie können weiterhin unseren Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

 

Brigitte Rollwagen

Der Freundeskreis Alsterberg startete ein neues Projekt

Kino, Kino – Ein Nachmittag für Filmfreunde soll für Kurzweil sorgen

Oktober 2020

 

Eine Idee ward geboren: „Wir zeigen alte Kinofilme auf einer großen Leinwand, ob das den Bewohnern wohl gefallen würde?“ fragten sich die Mitglieder des Freundeskreises Alsterberg. Gudrun Kühn und Elke König wühlten kurzerhand in den zwei riesigen DVD-Kisten aus dem Bestand des Hauses PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG. Die Wahl fiel auf Heinz Rühmann „Er kann`s nicht lassen“. Alltagsbegleiter Florian Männel sorgte für das technische Equipment.

 

Die Plätze des zum Kino umgestalteten Restaurants waren restlos besetzt – kein Wunder – aufgrund der Corona-Pandemie durften10 Kinofreunde teilnehmen, Über eine willkommene Abwechslung waren alle erfreut und es wurde mucksmäuschenstill im Vorführraum...doch der Film zog sich hin... 1½ Stunden waren doch recht lang und der Film war wohl für ein paar Zuschauer nicht wirklich spannend...

 

Das Fazit der 1. Vorsitzenden Elke König zu dieser ersten Filmvorführung war dann auch durchwachsen: „Der Film war nicht optimal, und er war etwas zu lang. Wir müssen gucken, ob wir den Nachmittag in Zukunft nicht kurzweiliger gestalten können.“

 

Ein anschließendes Brainstorming mit Inga Ballin ergab: Es werden in Zukunft Filme aus der Hamburger Leihbibliothek geholt und zwar immer zu drei verschiedenen Themen, aus denen die interessierten Heimbewohner dann direkt auswählen können. Grob gesagt sollen Filme aus den Bereichen Natur, aus Hamburger Ereignissen (z. B. Bau der Elphi) sowie ein Spielfilm angeboten werden.

 

Inga Ballin

Freundeskreis-Vorsitzende Elke König und „Filmvorführer“ Florian Männel

Wertvolle Geschenke für Patienten im Dementen- und Wachkoma-Bereich

Schmusige Fühldecken zur Beruhigung für unruhige Gemüter

September 2020

 

Gerade bei Menschen, die sich nicht mehr mitteilen können, spielen die Hände eine wichtige Rolle. Manchmal bewegen sie sie unruhig auf der Suche nach irgendetwas Spürbarem. Diesem Bedürfnis können sie mit einer Nestel-Decke (nestel - befingern) nachkommen.

Fühldecken sind ein Therapiematerial, das sich sowohl in dem Bereich der Demenz als auch im Wachkoma gut einsetzten lässt. Wenn Ergotherapeuten oder Pflegekräfte nicht die ganze Zeit über die Aktivierung der Bewohner begleiten können, so erfüllen diese Decken ihren Zweck. Durch die unterschiedlichsten Materialien, Anhängsel, Knöpfe und mehreren Stofflagen fühlen sie sich angenehm und gewichtig an.

Vor einiger Zeit schon nähte die frühere Leiterin der Sozialen Betreuung des Hauses PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG, Gaby Kelmereit („Gaby, geniesse Dein Rentnerdasein an der schönen Ostsee!“), mit Bewohnern ähnliche Decken in Eigenarbeit. Nun hat sich der „Freundeskreis“ entschlossen, diesen Bestand nochmals um ein gutes Dutzend Nestel-Decken aufzustocken.

 

Inga Ballin

Passende Geräusche zur perfekten Illusion: Die Zwitscherbox

August 2020

 

Die Homann-Stiftung hat den „Freundeskreis“ und damit die Bewohner des Haues PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG schon mehrfach bei tollen Projekten unterstützt. Genannt seien nur die Haifischbar und der Therapie-Salon (darüber werden wir noch ausführlich berichten). Zuletzt bei der Wandbemalung im Wohnbereich für Menschen mit Demenz.

 

Da hatten Frau Kränzlin und Frau Kirchner von der Homann-Stiftung eine großartige Idee, die sie auch gleich in die Tat umsetzten. Sie schenkten uns eine Zwitscherbox! Da sind nun Naturgeräusche und Vogelstimmen zu hören, wenn man an der mannshohen Illuusionsmalerei vorbei läuft.

 

Wie berichtet (wegen der Corona-Pandemie dürfen die Mitlgieder des Freundeskreises sich leider nicht persönlich davon überzeugen), kamen alle Mitarbeiter und Bewohner sogleich angelaufen und fanden das supertoll. Jetzt sind alle darauf gespannt, was denn die Hauskatze dazu maunzt...

Birte Mucke

Idylle an der Alster mit Miezekatze

Tovertafel – eine Bereicherung für Menschen mit Demenz weiß Alltagsbegleiter Florian Männel

„Die Bewohner leben wieder auf, eine Freude, dabei zuzusehen.“

August 2020

 

Ein Zaubertisch (Tovertafel, hollländisch), der durch Lichtprojektionen fast alles kann: Drachen fliegen lassen, Fußball spielen, Volkslieder vortragen oder Sprichwörter-Ratespiele veranstalten. Diese neueste Anschaffung des Hauses PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG kam Dank der Freundeskreis-Initiative zustande. Sie erbat eine Zuwendung des MOPO-Stadtteilpreises – und bekam den Zuschlag.

 

Die Tovertafel ist das Ergebnis einer jahrelangen wissenschaftlichen Forschung an Demenz Leidenden. 2009 schrieb die Industrie-Designerin Hester Le Riche, darüber sogar ihre Doktorarbeit an der TU Delft. Ihre Ambition? Die Entwicklung eines Produkts, das die Apathie von Demenz-Kranken durchbrechen soll. Denn viele Menschen mit Demenz neigen dazu, sich mehr und mehr zurückziehen. Sie verlieren soziale Kontakte und zeigen keine Emotionen. Diesen Teufelskreis will der Zaubertisch durchbrechen, durch farbige Spiele und gemeinschaftlichen Lösungen, z.B. beim Erraten von Volksliedern oder auch beim Fußballspielen zu zweit.

 

Alltagsbegleiter Florian Männel hat es selbst erlebt: „Eine Bewohnerin, die sonst eher apathisch ist, lacht sich beim Spielen halb kaputt. Das hätte ich niemals gedacht, einfach herzerfrischend.“ Die Leute freuen sich richtig und warten schon sehnsüchtig auf einen erneuten Einsatz ihrer Tovertafel..   

 

„Diejenigen Bewohner, die noch ganz gut allein zurechtkommen, dürfen allein spielen oder mit ihren Besuchern. Menschen mit stärkerer Demenz werden von mir oder Kollegen betreut“, erzählt Florian Männel. Sein Fazit und das der Bewohner fällt einstimmig aus: Diese Anschaffung hat sich huntertpro gelohnt!

 

Kurz zum Verständnis noch ein paar technische Erklärungen: Die Tovertafel ist eigentlich ein Gerät, das an der Decke hängt. Es besteht aus einem hochwertigen Projektor, Infrarotsensoren, Lautsprecher und einem Prozessor, der interaktive Spiele auf den Tisch projiziert.

Inga Ballin

Dank an das Hamburger Spendenparlament

Willkommen Musiktherapeutin Alexandra Schäfer im Team des Wachkoma-Bereichs auf dem Alsterberg

August 2020

 

Große Freude bei den Freundeskreis-Mitgliedern: Dank der Unterstützung des Hamburger Spendenparlaments können die Menschen des Hauses PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG im Wachkomabereich noch intensiver durch Musik therapiert werden. Neu zur „hauseigenen“ Musiktherapeutin Nina Aue kommt jetzt Alexandra Schäfer dazu. Wobei neu nicht ganz richtig ist. Lange arbeitete sie bei PFLEGEN & WOHNEN in Wilhelmsburg. Und auch auf dem Alsterberg kennt man sie schon. Nun aber wird sie regelmäßig Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses besuchen.

 

Für Musiktherapeutin Alexandra Schäfer ist immer wichtig, die Balance zwischen Kontakt und Abstand zu wahren, zu sehen, wie weit es möglich ist, mit Wachkoma-Patienten zu kommunizieren. Worauf lässt der Patient sich ein?. Das bedarf großer Aufmerksamkeit. Alexandra Schäfer nennt das ein Hinspüren. Eine Reaktion auf Klänge herausfinden. Eine kleine Bewegung im Gesicht deuten oder einem tiefen Seufzer vielleicht als Entspannung erkennen. Am bestimmten Atemrhythmus Wohlbehagen bemerken, so die Therapeutin.

 

Selbst Gewohnheiten können Patienten mit Hirnschäden während ihrer Krankheit ändern – und das ist bei den schwerstkranken Bewohnern nicht leicht zu durchschauen. Alexandra Schäfer: „Ein Patient war früher eher für harte Musik zu haben, Inzwischen liebt er aber die eher stillen Klänge.“

 

Die musikalischen Einzelkontakte – Alexandra Schäfer setzt zunächst jeweils etwa ½ Stunde an – sind so wichtig und tragen maßgeblich dazu bei, in Kontakt und Beziehung zu Wachkoma-Patienten und Demenzkranken zu treten und so einen Ausdruck für ihre Gefühle zu finden. Alexandra Schäfer beherrscht Ihren Beruf nicht nur durch jahrelange Erfahrung, sondern auch durch ihr natürliches Gespür und ihre Hingabe zu dieser gewiss nicht immer einfachen Aufgabe.

 

Inga Ballin

Alexandra Schäfer absolvierte ihr Studium an der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Der Freundeskreis zeigt Eigeninitiative

Mai 2020

 

Etwas Gutes tun, das war das Ziel der „Insel“-Bewohner, als sie im Sommer begannen, eigenhändig Jutebeutel zu bedrucken. Eine Aktion, die auf unnützen Plastikmüll aufmerksam machen möchte. Ein tolles Projekt, auf das der Freundeskreis schon auf der AKTIVOLI Besucher aufmerksam machte (s. Foto).

 

Nun haben die angefertigten Beutel plötzlich noch eine neue Aufgabe gefunden. Als der Freundeskreis erfuhr, dass die Hamburger Tafel Stoffbeutel für die Verteilung von Lebensmitteln benötigt, war die Idee geboren: Alle am ALSTERBERG vorhandenen Jutebeutel wurden gegen eine Spende erworben und der Hamburger Tafel gespendet. So wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Insel-Bewohner hatten mit ihrer Aktion etwas für die Umwelt getan, und Bedürftigen konnte geholfen werden.

 

Eine weitere Eigeninitiative zeigte Petra Eskin. Sie spendete einen „Freundeskreis“-Briefkasten. Nun können alle, die Fragen, Anregungen oder Tipps weitergeben möchten, jederzeit eine schriftliche Mitteilung einwerfen. Eine Antwort ist garantiert.

 

Inga Ballin

Corona-Konzert für die Alsterberger

April 2020

 

Elvis, die Beatles und Udo Jürgens sind seine Favotiten. Wenn Oliver Martinez singt, hat er die Herzen seiner Zuhörer im Sturm erobert. So auch die der Bewohner von PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG. Nachmittags um drei kreuzte er auf dem Innenhof des Pflegeheims auf. Allein das ein großer Auftritt: Mit seinem knallroten dreirädrigen Tempo fuhr er lautstark ein. Dann schmetterte er Lieder von Elvis, dem erklärten Liebling der Pflegeheim-Bewohner im Hof.

 

Woher Oliver Martinez von der Vorliebe der Bewohner wusste? Da hatte natürlich wieder der Freundeskreis des Pflegeheims seine Finger im Spiel. Die Vorstandsmitglieder hatten von den: Sangeskünsten des umtriebigen Hamburgers gehört und ihn um ein Stelldichein im Maienweg gebeten. Die Bewohner dankten es mit Applaus, Winken und fröhlichen Gesichtern.

 

Dabei haben es Oliver Martinez und seine Frau zur Zeit selber nicht leicht. Ihr Hotel Martinez in der Neustadt hat Corona-bedingt keine Gäste, mußte Unterstützung beantragen. Aber die Hände in den Schoß zu legen, kam für den Hotelier nicht in Frage. Auf einen Aufruf des NDR hin, etwas zur Aufheiterung in diesen Zeiten beizutragen, meldete sich Martinez: „Wenn ich in dieser Krise in der wir stecken, die Gesellschaft ein bisschen erfreuen kann, sehe ich das jetzt als meine Aufgabe an. Und ich fühle mich wohl dabei.“ Brigitte Rollwagen, Gudrun Kühn und Elke König waren sehr begeistert von der Darbietung. Dafür zeigte sich der Freundeskreis mit einer Spende erkenntlich.

 

Inga Ballin

Kunst zum Entspannen im Hause PFLEGEN & WOHNEN

Mitten im Alsterdorfer Heim auf einen Kaffee an der Alster

März 2020

 

Seit ein paar Monaten zieren lebensgroße realistische Gemälde Wände von PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG. Sie zeigen wunderschöne Landschaften oder phantasievolle Kulissen, die zum Verweilen einladen. Und sie verschaffen – nicht nur - Menschen mit Demenz angenehme Illusionen. Ein Künstlerehepaar aus Berlin mit außergewöhnlichen Ideen, fantastischen Fähigkeiten und ungewöhnlichen Arbeitszeiten machen das möglich.

 

Ihr Handwerk erlernten die beiden an der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin. Feinstes Tafelgeschirr wurde von Walburga und Michael Hellwig verziert. Hier, in der Manufaktur, lernten sich die beiden nicht nur kennen, sondern auch lieben – vor nunmehr 33 Jahren. In dieser Zeit hat sich ja bekanntermaßen einiges geändert. Aber Stillstand kam in keiner Lebensphase in Frage. So gestalteten sie nach ihrer Laufbahn in der Manufaktur statt Blümchenmuster auf Porzellan  nun Designs für Tapeten. Es wurden auf Wunsch auch großflächige Bilder nach US-Vorstellungen und -Formaten (think big!) angefertigt – und langsam entstand etwas ganz Neues...

 

Michael Hellwig erzählt: „Eines Tages unterhielten wir uns mit einer gemeinsamen Freundin über ihre Erfahrungen in einer Pflegeeinrichtung mit dementen Bewohnern, die beispielsweise immer wieder Türen anstrebten, durch die sie nicht gehen durften.“ Da hatten Michael und seine Frau „Walli“ die zündende Idee.

 

Sie erschufen rund um die Tür eine Illusion, indem sie eine Landschaft drum herum malten. Mit einem Gartentor und einer Bank davor, die zum Verweilen einlädt schufen sie ein Idyll. Die Tür nach draußen war quasi nicht mehr sichtbar und machte so den dementen Menschen keine Probleme mehr. Und nicht zuletzt half und hilft diese hübsche Illusion auch den Pflegekräften, nicht immer Ermahnungen aussprechen zu müssen.

 

Seit nunmehr 14 Jahren ist das Ehepaar in Sachen Illusionsmalerei unterwegs, mit nachhaltigem Erfolg. Nicht nur Birte Mucke, die auf das Künstlerpaar im Internet aufmerksam wurde, ist von dieser Raumkunst begeistert. Auch der „Freundeskreis“ zeigte sich so beeindruckt, dass er Sponsoren-Gelder dafür bewilligte.

 

Elke König, 1. Vorsitzende des Freundeskreises:“ Ich habe die beiden abends bei der Arbeit kennengelernt. Und wunderte mich zunächst: Warum arbeiten die so spät?“ Das Ehepaar hatte einleuchtende Argumente: „Anfangs arbeiteten wir tagsüber. Aber das störte den Tagesablauf. Und auch einige Bewohner waren verunsichert, viele wollten reden...“ So kam die Arbeit kaum voran und es herrschte Unruhe im „Betrieb“. Nun arbeiten die beiden nachts bis in den frühen morgen. „So 7 bis 8 Nächte, dann ist ein Kunstwerk meistens vollendet“, so das Künstlerpaar.

 

Zwei gibt es inzwischen im Haus PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG zu bestaunen. Eines in der Demenz und eines in der ersten Etage. Da können sich die Heimbewohner und auch Besucher des Hauses mitten in Alsterdorf gemütlich an die Binnenalster setzen und einen Kaffee trinken...

Inga Ballin

Die 21. AKTIVOLI 2020 – zum letzten Mal in der Handelskammer? *  

Viel Trubel rund um den Freundeskreis Pflegeheim Alsterberg - eine Freude für die rührigen Mitarbeiter Elke, Brigitte, Silvia und Co. …

Februar 2020

 

„Es war eine total tolle Atmosphäre um unseren Stand herum. Das hat sich auf die Besucher ausgewirkt und davon haben wir profitiert“, ist Elke König, die 1. Vorsitzende des „Freundeskreis Pflegeheim Alsterberg e.V.“ überzeugt. Und Brigitte Rollwagen fügt hinzu: „Wir hatten aber auch einen erstklassigen Standort im Zentrum des Geschehens.“ So fügte sich eines zum anderen. Die Besucher kamen und guckten – die Auswahl an ehrenamtlichen Betätigungen war phänomenal. Bei Interesse blieben sie stehen und schauten – ohne gleich von den thoughen Freundeskreis-Frauen mit Beschlag belegt zu werden. „Wir sind sehr defensiv vorgegangen. Wer sich nämlich sofort auf Interessierte „stürzt“ verschreckt sie eher“, weiß Brigitte Rollwagen zu berichten, zumal sie eine Menge Erfahrung in Repräsentationsdingen mitbringt, die sie als langjähriges Mitglied des Hamburger Spendenparlaments erworben hat.

 

Die erste „Schicht“ setzte sich dieses Jahr aus Gudrun Kühn, Brigitte Rollwagen und Elke König zusammen, während Birte Mucke, Silvia Schiphorst und Petra Eskin die Nachmittagsrunde übernahmen. Die sechs Damen vom Alsterberg konnten entsprechend ihrer Vorgehensweise ein sehr gutes Resultat vorweisen. Über 20 ernsthaft Interessierte nahm Gudrun Kühn in ihre Liste auf. Diese Damen und Herren – ja, auch interessierte Herren möchten sich immer häufiger ebenfalls ehrenamtlichen engagieren – werden von Birte Mucke in die Einrichtung „PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG“ in den Maienweg 145 eingeladen auf ein informatives Gespräch bei Kaffee und Kuchen.

 

Wenn der Zulauf in diesem Jahr stetig so weiter geht, muss einen um den Fortbestand des „Freundeskreises Alsterberg“ nicht bange sein. Denn es gibt viele spannende Veranstaltungen und Objekte zu verwirklichen. Fasching, Ostern, das Sommerfest stehen vor der Tür. Was konkret mit Hilfe des Freundeskreises geschaffen wurde – z.B. die bildliche Neugestaltung einiger Flure – darüber berichten wir demnächst.

Inga Ballin

 

* P.S. Ein offenes Geheimnis ist, dass die Handelskammer darüber nachdenkt, die AKTIVOLI in Zukunft nicht mehr in den Räumen der ehemaligen Börse gastieren zu lassen. Einer der Gründe dafür: Natürlich der schnöde Mammon. - Wenn man dann mal darüber nachdenkt, wofür die AKTIVOLI steht, nämlich fürs Ehrenamt, das sogar einen Wirtschaftszweig bildet, ohne das z. B. das Gesundheitswesen gar nicht mehr klarkommen könnte... Darüber, liebe Entscheider der ehrenwerten Börsenwelt, solltet Ihr einmal nachdenken!

PFLEGEN & WOHNEN  ALSTERBERG und der „Freundeskreis Pflegeheim Alsterberg e.V.“ luden ein und versprachen

Das neue Jahr wird hanseatisch bunt

Januar 2020

 

Dieser Neujahrsempfang konnte sich sehen lassen! Bewohner des Hauses, Angehörige und Gäste ließen es sich nicht nehmen, zusammen mit PFLEGEN & WOHNEN-Mitarbeitern und den Mitgliedern des Freundeskreises zusammen zu feiern. Und es wurde ein richtig runder Empfang. Mit launigen Worten begrüßte Elke König, die Vorsitzende, alle Gekommenen und versprach eine „tolle Sause“. Doch der Reihe nach: damit die „Sause“ richtig rund wurde, gab es erst einmal Stärkung in Form von Kaffee und Kuchen.

 

Danach kam nämlich einiges auf die Besucher des Neujahrsempfangs zu: Elvis Presley Double ….. kam und „heizte“ so richtig ein. Es wurde gerockt und getanzt und mitgesungen. Der Grund des Elvis-Besuchs: Der amerikanische Barde wäre am 8. Januar 85 Jahre alt geworden.

 

Und last but not least fand dann auch noch eine amerikanische Versteigerung statt, die es in sich hatte und einen vielversprechenden Blick auf dieses kommende Jahr bescherte. Heide Möbius stellte einige ihrer Bilder vor und eines davon zur Versteigerung zur Verfügung. Der Erlös daraus kommt in den Topf für ein Wandgemälde. Dafür ausgewählt wurde der Flur in der ersten Etage, der von für Wandgemälde spezialisierte Künstler bemalt wird. Es soll einen Ausblick auf die Binnenalster zeigen, der dem Betrachter das Gefühl vermittelt, direkt dort zu sitzen und aufs Wasser zu blicken. „Illusionsmalerei“ (siehe ein Beispiel als Foto) nennt sich das, was anfangs Birte Mucke toll fand und inzwischen die gesamte „Besatzung“ begeistert (wie alles entsteht, darüber berichten wir, wenn es soweit ist).

 

Der erste Schritt ins neue Jahr ist also getan und mit viel Elan, so verspricht die 1. Vorsitzende begeistert, soll es weitergehen. „Mit unseren Aktionen und unterstützenden Maßnahmen wollen wir so viele Menschen wie möglich erreichen. Und mit einem Wandgemälde im Flur, der allen Gästen des Hauses zugänglich ist, sind wir unserem Motto „Menschen für Menschen“ ein Stück weit nähergekommen.“

Inga Ballin

Alaaf, helau und Hamburg ahoi!

Die neue Faschingshochburg ist der Alsterberg mit seinen Bewohnern von PFLEGEN & WOHNEN!

März 2019

 

Da können doch glatt die Düsseldorter und die Kölner Jecken einpacken, denn was Fasching angeht, sind ihnen die Hamburger Jecken gaaanz weit voraus mit ihrem von Musiker Bob (Herr von Bocksen) verliehenen Karnevalsruf „Hamburg ahoi“. PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG und der Freundeskreis hatten zum Fasching hoch im Norden eingeladen – und alle, alle kamen, egal, ob normal, im Rollstuhl, mit Rollator oder an Demenz erkrankte: Sie hatten ihren Spaß!

 

Unter der „Regie“ von Musiker Bob wurde Karnevalsmusik geboten. Gleich vorab erkundigte sich der visierte Musiker bei allen Gästen, ob sie besondere Wünsche hatten. Geschmückt mit Girlanden, Hütchen und jecken Kleidchen (siehe Stimmungskanone Brigitte Rollwagen) wurde geklatscht, getanzt und natürlich Polonäse getanzt und kräftig mitgesungen:

 

„Wenn das Wasser im Rhein, gold'ner Wein wär Ja dann möcht' ich so gern ein Fischlein sein. Ei, wie könnte ich dann saufen brauchte keinen Wein zu kaufen denn das Fass vom Vater Rhein wird niemals leer.“

 

Dazu hatte das Haus Getränke spendiert, es gab Bier und, dem Lied gewidmet, Wein. Als dieser Nachmittag sich dem Ende neigte, hatten alle Gäste ein glückliches Lächeln im Gesicht. Und Elke König versprach, so ein Fest auch im nächsten Jahr wieder tatkräftig zu unterstützen.

Inga Ballin

Der „Freundeskreis Pflegeheim Alsterberg e. V. “unterstützt tatkräftig das Projekt „TACTILUS“

Nina Aue und Christa Morascher lassen Wachkoma-Patienten „aktiv“ am Leben teilhaben

März 2019

 

Ihre Freundschaft hält bereits über 20 Jahre: Seit sie sich als Studentinnen 1998 während ihres Musiktherapie-Studiums in Wien kennen lernten. Zunächst verschlug es sie dann in verschiedene Richtungen. Aber seit die beiden Dipl.-Musikpädagoginnen 2005 bzw. 2007 nach Hamburg kamen - Nina Aue als Therapeutin für Schwerstpflegebedürftige und Menschen im Wachkoma bei PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG und Christa Morascher als Frühförderin für blinde und sehbehinderte Kinder in einer Winterhuder Einrichtung - führen sie diese Freundschaft in einzigartiger Weise kreativ und sozial-engagiert fort.

 

Sie schufen ihr Projekt TACTILUS (tactile = den Tastsinn / die Berührung betreffend). Es soll Menschen im Wachkoma und deren Angehörigen ermöglichen, gemeinsam am kulturellen Leben teilzuhaben und zwar eben auf eine spezielle Weise. Es wird an noch vorhandene Sinne appelliert durch Düfte, Berührungen, Schmecken, Lichtreflexe oder Hören.

 

Das jüngste Projekt setzt sich mit Farben auseinander -  Titel: „Die Königin der Farben . - als BuchKino“ (nach Jutta Bauer). Erzählt wird ein Märchen über die Symbolik der Farben und ihre Bedeutung für Gefühle. Blau z.B. wird assoziiert mit Meeresrauschen (eine flache Trommel mit Kügelchen, hin- und herbewegt) schafft die Illusion perfekt. Gelb wird mit Puddingduft „gezeigt“, Tränen, die vergossen werden in „grauen“ Zeiten, werden in Form von warmen Wassertropfen auf die Hand der Patienten getröpfelt. Alles endet mit einem Happyend: Mit echten Luftschlangen und deren Rascheln. Das gesamte Programm wird „umrahmt“ von Musik – mal sanft, mal wild, mal fröhlich - und Gesang der beiden Pädagoginnen.

 

Die Mitglieder des „Freundeskreis Pflegeheim Alsterberg e. V.“ ließen es sich nicht nehmen, bei einer dieser Vorstellungen dabei zu sein. Elke König, die 1. Vorsitzende, war ergriffen von den Reaktionen der Patienten: „Man konnte sehen, wie es sie beschäftigte, sie bewegten ihre Hände und es war sogar ein Lächeln zu sehen.“

 

„Jedes Training der bei den Patienten noch vorhandenen Sinne, jeder Anreiz zur Kommunikation mit der Außenwelt bereichert die Lebensqualität der Schwerstkranken und steigert ihre Chancen, ein aktiveres Bewusstsein zu erreichen“, findet Helga Lüngen von der Hanelore Kohl Stiftung, die das Projekt TACTILUS ebenso wie der Freundeskreis für sehr unterstützenswert hält. 

Inga Ballin

Volles Haus in der Hamburger Börse auf der AKTIVOLI 2019

Der Freundeskreis sucht dringend Hobbymusiker!

Februar 2019

 

Ein fester Termin in der Agenda des „Freundeskreises Pflegeheim Alsterberg e. V.“ ist die jährliche AKTIVOLI, die dem Verein schon treue Mithelfer bescherte. Doch um mit allem Drum und Dran in die Hamburger City zur Börse zu gelangen, gibt es einige Hürden zu nehmen. Es bedarf einer gewissen Logistik. Im Vorstand hatte sich ja einiges getan, u. a. war Hans Rittershaus, der Transport und damit die Logistik  bisher übernommen hatte, ausgeschieden. Doch welch glückliche Fügung: Hans Rittershaus hatte versprochen auch nach Austritt aus dem Vorstand weiterhin zur Verfügung zu stehen. Und er hielt sein Versprechen, kümmerte sich um die Anmeldung.Tisch, Deko und Werbemittel wurden bereits am Samstag von Rittershaus und Petra Eskin in die Börse geschafft und aufgebaut (auch den Abbau erledigte der treue Hans Rittershaus).

 

Und so konnte der Besucheransturm kommen. Ein besonderer Schwerpunkt galt der Suche eines Musikers für die Tanznachmittage im Hause PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG. Es wurde zwar proppevoll auf der AKTIVOLI – was aber leider nicht automatisch bedeutet, dass auch viele Interessenten neue Mitglieder werden wollen...

Aber die Mitglieder des Freundeskreises nehmen es sportlich. Denn die nächste AKTIVOLI kommt bestimmt. Neue Pläne gibt es auch schon.

 

Die 1. Vorsitzende Elke König: “Wir werden uns im kommenden Jahr einen besseren Stellplatz in der Mitte der Börse erkämpfen. Den hatten wir nämlich schon ganz zu Beginn unserer AKTIVOLI-Zeit. Da wollen wir wieder hin. Dann klappt es auch mit den neuen Mitgliedern.“

Inga Ballin


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